Wie wählen Sie die richtige Badarmatur?
Die richtige Armatur bestimmen fünf aufeinanderfolgende Entscheidungen: Speichertyp, Raum (Waschbecken, Wanne oder Dusche), Montageart, Höhe und Ausladung des Auslaufs sowie die Oberfläche. Eine Standarmatur tauschen Sie jederzeit, eine Wandarmatur braucht einen Unterputzkörper in der Wand, eine freistehende ein Grundset im Boden — beide planen Sie, solange die Baustelle noch offen ist.
Die Badarmatur — umgangssprachlich der Wasserhahn, fachlich die Mischbatterie, weil sie warmes und kaltes Wasser mischt — ist ein Bauteil, das Sie mehrmals täglich benutzen und selten tauschen; oft erst bei der Badrenovierung. Deshalb ist die Reihenfolge der Entscheidungen wichtiger als das Blättern im Katalog. Wenn Sie ihr folgen, suchen Sie unter den Badarmaturen für Waschbecken, Wanne und Bidet deutlich gezielter.
Die technische Grundlage decken zwei europäische Normen ab: EN 817 für mechanische (Einhebel-) Mischbatterien und EN 1111 für thermostatische. Die erste legt Anforderungen an Maße, Dichtheit, Druck, Hydraulik, Mechanik, Dauerhaltbarkeit und Akustik für Armaturen in Bad und Küche fest, die zweite die Anforderungen an thermostatische Mischventile. Bei beiden handelt es sich um Typprüfungen im Labor, nicht um eine Kontrolle jedes einzelnen Stücks in der Fertigung — die Konformität erklärt der Hersteller. Maßgeblich für den Einbau ist immer die Montageanleitung des konkreten Modells.
PRÜFEN SIE DEN SPEICHER, BEVOR SIE DIE OPTIK WÄHLEN
Hat das Waschbecken einen offenen (drucklosen) Speicher unter sich, gehört daran keine übliche Druckarmatur — nötig ist eine Niederdruckausführung mit drei Anschlussschläuchen. Der Fehler zeigt sich als undichter Speicher oder als Tropfen, nicht als sofortiger Defekt der Armatur. Wie Sie den Speicher erkennen, steht im Ratgeber zum Niederdruckanschluss; die Niederdruckarmaturen in unserem Sortiment sind derzeit Küchenarmaturen, schreiben Sie uns deshalb für das Bad, und wir finden eine passende Lösung.
Welche Höhe braucht die Armatur an Ihrem Waschbecken?
Die Höhe der Armatur folgt dem Waschbecken: Einbau- und Unterbaubecken deckt die Standardausführung ab, ein Aufsatzbecken braucht eine hohe Armatur, die über seinen Rand reicht. Der Strahl soll in Richtung Ablauf fallen, nicht auf den Rand der Keramik, und zwischen Auslauf und Beckenrand soll genug Platz zum Händewaschen ohne Spritzen bleiben.
Die Auslaufhöhe bewegt sich im Sortiment in drei praktischen Klassen. Niedrige Ausführungen sind vor allem zum Händewaschen gedacht, mittlere für den täglichen Gebrauch, hohe geben Platz zum Haarewaschen oder zum Füllen höherer Gefäße — und sind die einzigen, die über den Rand eines Aufsatzbeckens reichen. Bei uns sehen Sie den Unterschied am einfachsten an einem Produkt: das Modell VU1610 bietet denselben Körper in niedriger und hoher Ausführung und ist deshalb ein gutes Vergleichsmittel, auch wenn Sie sich am Ende für ein anderes Modell entscheiden.
Das zweite Maß ist die Ausladung — der Abstand zwischen der Mitte des Armaturenkörpers und dem Punkt, an dem das Wasser austritt. Es gilt eine einfache Regel: je größer das Waschbecken, desto länger die Ausladung. Ist sie zu kurz, fällt das Wasser auf den Rand der Keramik; ist sie zu lang, landet der Strahl zu nah am vorderen Rand und spritzt darüber.
- Höhe der Keramik: messen Sie von der Platte bis zum oberen Rand des Beckens. Das ist die Zahl, die zwischen Standard- und hoher Armatur entscheidet.
- Freier Abstand: wie viel Platz Sie zwischen Auslauf und Rand der Keramik wollen. In der Praxis liegen zwischen Auslauf und oberem Beckenrand üblicherweise 10–15 cm, die Angabe unterscheidet sich aber von Modell zu Modell — maßgeblich ist die Montageanleitung.
- Ausladung: von der Mitte der Montageöffnung bis zu dem Punkt, an dem das Wasser fallen soll — in der Regel über dem Ablauf, nicht davor.


PRÜFEN SIE DIE KOMBINATION
Eine Höhe passt nicht zu jedem Aufsatzbecken — die richtige Kombination hängt von Tiefe und Form des Beckens ab. Hersteller veröffentlichen für geprüfte Paarungen Tabellen, unsere Produkte stehen in diesen Datenbanken jedoch nicht, deshalb prüfen wir die Kombination mit Ihrem Waschbecken lieber gemeinsam. Schicken Sie uns beide Maße, und wir antworten vor dem Kauf.
VU1610Freistehende Waschtischarmatur EYN VU1610 in mehreren Farbausführungen wie Chrom und MattschwarzAnsehen →
BC1351Hohe Waschtischarmatur ELITE EDITION BC1351 für Aufsatzwaschbecken in Chrom oder Silber279,00 €Ansehen →
BSC1342Freistehende Badarmatur ELITE EDITION BSC1342 aus Messing in gebürstetem Gold359,00 €Ansehen →Was verlangt eine Wandarmatur und welche Maße messen Sie?
Eine Wandarmatur braucht einen Unterputz-Grundkörper, der vor dem Fliesen in die Wand eingebaut wird, deshalb ist sie vor allem im Neubau oder bei einer größeren Badrenovierung sinnvoll. Messen Sie vor der Bestellung zweierlei: den Abstand zwischen den Mitten der Wandanschlüsse, der bei den meisten Armaturen 150 mm beträgt, und die Höhe des Auslaufs über dem oberen Rand des Waschbeckens. Den Einbau überlassen Sie einem qualifizierten Installateur.
Bei einer Wandarmatur sind an der Wand nur Auslauf und Hebel zu sehen, der Mechanismus steckt im Unterputz-Grundkörper (Unterputz heißt: in die Wand eingebaut, unter der fertigen Bekleidung). Den Körper baut der Installateur vor dem Fliesen ein, das sichtbare Teil wird zuletzt montiert — ohne rechtzeitig eingebauten Körper lässt sich eine Wandarmatur nicht anbringen. Dafür bekommen Sie eine freie Platte, weniger Reinigungsaufwand rund um den Sockel und ein ruhiges, minimalistisches Bild.
Nun zu den Maßen. Höhe: zwischen Auslauf und oberem Rand des Waschbeckens liegen üblicherweise 10–15 cm — tief genug, dass das Wasser nicht spritzt, und hoch genug für ein höheres Gefäß. Anschlussabstand: das eingeführte Maß ist bei den meisten Wandarmaturen 150 mm zwischen den Mitten, kleinere Abweichungen gleichen verstellbare S-Anschlüsse aus. Diese Zahl ist nicht durch eine Norm vorgeschrieben, in der Praxis entscheidet sie aber, ob die Armatur überhaupt passt. Messen Sie sie mit dem Maßband, bevor Sie bestellen.
WB2248Waschbecken-Wandarmatur EYN WB2248 in mehreren Farbausführungen, etwa Mattschwarz und Goldfarben199,00 €Ansehen →
SU2321Waschtischarmatur EYN SU2321 mit LED zur Wandmontage aus Messing in Chrom239,00 €Ansehen →
BSW1722Waschtischarmatur ELITE EDITION BSW1722 zur Wandmontage mit LED und Wasserfallauslauf in mehreren FarbausführungenAnsehen →Wenn Sie die Wand nicht öffnen, ist der Weg einfach: bleiben Sie bei der Standausführung auf der vorhandenen Öffnung. Öffnen Sie sie doch, brauchen Sie neben dem sichtbaren Teil auch den mechanischen Teil in der Wand. Einbau- und Serviceelemente — darunter das Unterputz-Mischventil BFP1543 für Brause und Wanne — finden Sie unter den Ersatzteilen. Weil Unterputzkörper und sichtbare Sets zwischen Ausführungen nicht beliebig zusammenpassen, prüfen Sie die Eignung für Ihre Wandarmatur vor der Bestellung mit uns.
Welche Wannenarmatur passt zu Ihrem Bad?
An der Wanne wählen Sie zwischen vier Ausführungen: Wand-Aufputz, Wand-Unterputz, Armatur auf dem Wannenrand und freistehend. Der Unterschied liegt nicht in der Optik, sondern darin, was der Einbau verlangt. Die Aufputzausführung wird ohne Eingriff auf die vorhandenen Anschlüsse geschraubt, die anderen drei müssen geplant werden, solange Wand oder Boden noch offen sind.
| Ausführung | Was sie verlangt | Wann sie sinnvoll ist |
|---|---|---|
| Wand-Aufputz | vorhandene Wandanschlüsse für Warm- und Kaltwasser; Abstand 150 mm | Austausch ohne Eingriff in die Wand — der einfachste Weg |
| Wand-Unterputz | Grundkörper in der Wand vor dem Fliesen; fachgerechte Montage | Neubau oder größere Renovierung, wenn die Wand offen ist |
| Auf dem Wannenrand | 2–4 Öffnungen im Wannenrand oder in der gemauerten Ablage | Wannen mit breitem Rand; der Schlauch der Handbrause lässt sich im Rand verbergen |
| Freistehend (bodenstehend) | Grundset im Rohboden vor dem Estrich; Zuleitung durch den Boden | eine freistehende Wanne als Mittelpunkt des Bades |
Die meiste Planung verlangt die freistehende Ausführung: die Wasserzuleitung verläuft durch den Boden, deshalb muss das Grundset vor dem Estrich in den Rohboden eingebaut werden. Die vorgesehene Einbautiefe ist bei jedem Grundset anders, prüfen Sie sie deshalb im technischen Datenblatt Ihres Modells. Ein nachträglicher Einbau in einen fertigen Boden ist in der Regel nicht ohne Aufstemmen möglich. Unterputzkörper haben ihren Vorteil an anderer Stelle: das sichtbare Teil lässt sich später ohne Eingriff in die Wand tauschen. Dieselbe Logik gilt bei der Dusche — die Unterschiede haben wir im Ratgeber Aufputz oder Unterputz Duschsystem aufgeschlüsselt.
SAK4783Wannenarmatur EYN SAK4783 zur Wandmontage mit Wasserfallauslauf in Chrom/Transparent und Silber/Hellgrün239,00 €Ansehen →
CP1551blackUnterputz-Duschsystem EYN CP1551black für die Badewanne in mehreren Farbausführungen499,00 €Ansehen →
PK1237Freistehende Badewannenarmatur EYN PK1237 in mehreren Farbausführungen429,00 €Ansehen →Eine Ausführung für den Wannenrand haben wir nicht im regulären Sortiment; wenn Sie eine planen, schreiben Sie uns mit den Maßen der Öffnungen im Rand, und wir prüfen, was lieferbar ist.
Wann lohnt sich an der Wanne eine Thermostatarmatur?
Eine Thermostatarmatur hält die eingestellte Temperatur selbsttätig, auch wenn anderswo im Haus jemand Wasser aufdreht. Sie lohnt sich überall dort, wo Kinder oder ältere Menschen baden, und bei Systemen mit schwankendem Druck. Die Sicherheitssperre verringert das Verbrühungsrisiko, sie beseitigt es nicht — die Aufsicht über kleine Kinder bleibt nötig.
An der Wanne ist diese Entscheidung nicht nur Komfort. Die Norm EN 1111 für thermostatische Mischventile führt aus, dass beim Schutz von Kindern, älteren Menschen und Menschen mit Behinderung vor Verbrühungen das Mischwasser auf eine geeignete Badetemperatur — rund 38 °C — eingestellt sein soll, weil Kinder schon bei niedrigeren Temperaturen gefährdet sind als Erwachsene. Unmittelbar danach ergänzt sie, dass dies die Notwendigkeit der Aufsicht über kleine Kinder beim Baden nicht aufhebt.
SICHERHEIT VON KINDERN
Die Sicherheitssperre am Thermostat verringert das Verbrühungsrisiko, sie beseitigt es nicht. Die Norm EN 1111 nennt eine Einstellung auf eine Badetemperatur von rund 38 °C und weist ausdrücklich darauf hin, dass die Aufsicht über kleine Kinder beim Baden weiterhin nötig bleibt.
Was bedeutet hartes Wasser für Ihre Armatur?
Die Wasserhärte unterscheidet sich im deutschsprachigen Raum stark — von weichem Wasser in Teilen Nordwestdeutschlands bis zu sehr hartem in Kalkregionen, und sie kann sich sogar zwischen zwei Wasserwerken derselben Stadt unterscheiden. Hartes Wasser hinterlässt Kalk am Strahlregler, an den Brausedüsen und an Heizflächen. Für die Armatur bedeutet das regelmäßige, aber sanfte Pflege; den konkreten Wert für Ihre Adresse erfahren Sie beim Wasserversorger.
Die Härte wird bei uns in deutschen Härtegraden angegeben: 1 °dH entspricht 10 mg Calciumoxid je Liter Wasser. Das deutsche Wasch- und Reinigungsmittelgesetz fasst die Werte in drei Bereiche: weich unter 1,5 mmol/l Gesamthärte (unter 8,4 °dH), mittel von 1,5 bis 2,5 mmol/l (8,4 bis 14 °dH) und hart über 2,5 mmol/l (über 14 °dH). Diese Einteilung dient eigentlich der Dosierung von Waschmitteln, ist aber auch für die Armatur der praktischste Maßstab.
Wichtig ist zweitens, dass der Wert auch innerhalb eines Versorgungsgebiets schwankt. Wasserwerke speisen aus unterschiedlichen Brunnen und Talsperren, und der Härtebereich kann sich mit dem Förderregime ändern. Deshalb sind Zahlen aus fremden Artikeln oder aus dem Nachbarort nicht brauchbar — den Wert für Ihre Adresse veröffentlicht Ihr Wasserversorger, in Deutschland ist er zur Angabe des Härtebereichs verpflichtet.
Für die Armatur bedeutet die Härte dreierlei. Kalkablagerungen machen nach Einschätzung des Umweltbundesamtes vor allem an Warmwasserbereitern Probleme: die Heizkosten steigen und die Lebensdauer des Geräts sinkt. Das erste sichtbare Zeichen an der Armatur ist ein verkalkter Strahlregler (das Sieb am Auslauf) — der Strahl wird ungleichmäßig und zerstreut — oder einzelne verstopfte Düsen an der Brause. Mit der Zeit setzen sich Ablagerungen auch an inneren Teilen ab; Vorgehen und zulässige Mittel für die Reinigung prüfen Sie immer in der Anleitung Ihres Modells, denn sie unterscheiden sich zwischen den Ausführungen.
DEL1744Strahlregler-Set EYN DEL1744 mit 6 Einsätzen, 18,5 mm, aus Kunststoff in mehreren Farbausführungen45,00 €Ansehen →
ARM1705Handbrause ARM1705 ohne Brauseschlauch in Chrom29,00 €Ansehen →
KFH1152Ausziehbarer Küchenbrausekopf EYN KFH1152 mit 2 Strahlarten in mehreren Farbausführungen39,00 €Ansehen →Wie pflegen Sie die Armatur, damit sie hält?
Wischen Sie die Armatur mit einem feuchten weichen Tuch ab, tragen Sie den Reiniger auf das Tuch auf und nie direkt auf die Armatur, spülen Sie danach gründlich und reiben Sie trocken. Verwenden Sie milde Reiniger auf Citronensäurebasis. Essig, Chlor, Salzsäure, Scheuermittel und Dampfreiniger sind verboten, weil sie die Oberfläche beschädigen.
Das Vorgehen gilt für Chrom und für farbige Oberflächen; im Zweifel prüfen Sie die Anleitung Ihres Modells. Zwei Details sind wichtiger, als sie scheinen. Erstens: Mikrofasertücher zählen zu den scheuernden Mitteln, nehmen Sie deshalb ein weiches Baumwolltuch oder einen gewöhnlichen Schwamm. Zweitens: den Reiniger immer auf das Tuch und nie als Sprühnebel direkt auf die Armatur, weil der Nebel in Öffnungen und Spalten dringt, wo er Schaden anrichten kann.
- Sicher: milde Reiniger auf Citronensäurebasis — auf das Tuch aufgetragen, kurz einwirken lassen, gründlich abspülen.
- Verboten: Salz-, Essig-, Ameisen- und Phosphorsäure, konzentrierte Natronlauge, Chlorbleiche, Scheuermittel, Schwämme mit Scheuervlies, Mikrofasertücher und Dampfreiniger.
- Achtung bei Essig: Essig ist Essigsäure — der Hausmitteltrick mit Essig zählt zu den verbotenen Mitteln, nicht zu den sicheren.
Einen verkalkten Strahlregler schrauben Sie ab und legen ihn einige Minuten in warmes Wasser mit einem Reiniger auf Citronensäurebasis, dann spülen und wieder anschrauben. Hand- oder Kopfbrause tauchen Sie 5–10 Minuten in dasselbe Mittel und spülen sie danach in allen Strahlarten gründlich durch. Brausen mit elastischen Silikondüsen geben den Kalk schon frei, wenn Sie die Düsen unter fließendem Wasser mit dem Finger abreiben. Bleibt der Strahl nach der Reinigung schlecht oder tropft die Armatur, ist oft die Kartusche schuld — das haben wir im Ratgeber Wasserhahn tropft aufgeschlüsselt. Einen verschlissenen Strahlregler oder eine Dichtung tauschen Sie aus dem Angebot der Ersatzteile, ein fehlendes Teil besorgen wir auf Anfrage.


Wie stimmen Sie die Oberflächen im Haus ab?
Ein Bad wirkt ruhig, wenn Waschtischarmatur, Wannenarmatur und Brause dieselbe Oberfläche tragen; einen Schritt weiter geht die Abstimmung mit der Küche. Bei hartem Wasser bedenken Sie, dass weiße Kalkflecken auf dunklen Flächen stärker auffallen als auf hellen — eine hellere Oberfläche desselben Programms ist in der Pflege nachsichtiger.
Farbprogramme führen wir deshalb über die Kategorien hinweg: dieselbe Oberfläche finden Sie unter den Badarmaturen, den Küchenarmaturen und den Duschsystemen, die größte Farbauswahl trägt die Linie ELITE EDITION. Was eine PVD-Beschichtung überhaupt ist, warum sie als dauerhafter gilt als Lack und wie sich die einzelnen Oberflächen im Alltag bewähren, ist ausführlich im Ratgeber zur PVD-Beschichtung erklärt — dort lebt das Thema, hier genügt zu wissen, dass Sie die Oberfläche zuletzt und für den ganzen Raum auf einmal wählen.
Wie entscheiden Sie sich in fünf Schritten?
Der Reihe nach: prüfen Sie den Speichertyp, bestimmen Sie Raum und vorhandene Anschlüsse, wählen Sie die Montageart danach, ob Sie Wand oder Boden öffnen werden, stimmen Sie Höhe und Ausladung auf das Waschbecken ab und wählen Sie erst zuletzt die Oberfläche. Jeder Schritt engt die Auswahl ein, deshalb ist die Reihenfolge wichtiger als der Katalog.
Speicher
Prüfen Sie, ob der Speicher druckfest oder offen (drucklos) ist. Ein offener Speicher verlangt eine Niederdruckarmatur mit drei Schläuchen; eine übliche Druckarmatur gehört nicht daran. Das ist der einzige Fehler bei diesem Kauf, der die Installation beschädigt und nicht nur die Optik.
Raum und Anschlüsse
Bestimmen Sie, was Sie ausstatten — Waschbecken, Wanne oder Dusche — und wo die vorhandenen Anschlüsse liegen. Wenn Sie Wand oder Boden nicht öffnen, bleiben Sie bei der Stand- beziehungsweise Aufputzausführung; eine offene Bauphase öffnet die Tür für Wand- und freistehende Lösungen.
Montageart
Eine Standarmatur wird auf der vorhandenen Öffnung ohne Eingriff getauscht. Eine Wandarmatur verlangt einen Unterputzkörper in der Wand und einen Abstand von 150 mm zwischen den Anschlüssen, eine freistehende ein Grundset im Rohboden. Beide planen Sie in der Rohinstallationsphase und überlassen die Montage einer Fachkraft.
Höhe und Ausladung
Einbau- und Unterbaubecken deckt die Standardhöhe ab, ein Aufsatzbecken braucht die hohe Ausführung. Messen Sie die Höhe der Keramik, den gewünschten freien Abstand unter dem Auslauf und die Ausladung bis zum Ablauf; bei Grenzfällen schicken Sie uns die Maße, und wir prüfen gemeinsam.
Oberfläche und Pflege
Wählen Sie eine Oberfläche, die Sie auch an der Küchenarmatur und am Duschsystem bekommen, damit das Haus abgestimmt bleibt. Bei hartem Wasser bedenken Sie, dass dunkle Flächen Kalk früher zeigen — oder machen Sie das Trockenreiben zur Gewohnheit.
Badarmaturen
Armaturen für Waschbecken, Wanne und Bidet — stehend, wandmontiert und freistehend, von Chrom bis gebürstetes Gold.
Kategorie ansehen →Wenn eine Frage offen bleibt — die Höhe über dem Becken, der Abstand bei der Wandausführung oder die Wahl der Oberfläche — schreiben Sie uns. Vor dem Kauf prüfen wir gemeinsam Maße und Kombination, damit Sie einmal und richtig wählen.









